Die Weißenfelser Kultur & Sehenswürdigkeiten Schloss Neu-Augustusburg als eine der größten frühbarocken Schlossanlagen Mitteldeutschlands mit Museum (ständige Ausstellung zur Geschichte der Stadt, inklusive Schuhmuseum, wechselnde Sonderausstellungen) und Schlosskirche, in der sonntäglich lutherische Hochmessen gefeiert werden. Die Gruft unter der Schlosskirche ist jeden letzten Samstag im Monat oder auf Anfrage oder zu besonderen Anlässen (Tag des offenen Denkmals, Schlossfest) zu besichtigen. Geleitshaus mit Museum und Restaurant; hier wurde der Leichnam des 1632 in der Schlacht bei Lützen gefallenen Schwedenkönigs Gustav II. Adolf seziert (Blutfleck im Erkerzimmer). Das Museum zeigt neben einem Diorama zur Schlacht (mit 10.000 Zinnsoldaten) die Auswirkungen des Dreißig- jährigen Krieges auf die Stadt. Novalishaus        Im Haus Klosterstraße 24 lebte Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis, mit seiner Familie von seinem 13. Lebensjahr bis zu seinem frühen Tod mit 28 Jahren. Als bedeutendster deutscher Frühromantiker ging er in die Literaturgeschichte ein. Die international geschätzte Ausstellung dokumentiert Leben und Werk des Dichters. Sehenswert sind der Garten mit Pavillon und seine Grabstätte im Stadtpark. Bismarckturm       Der Bismarckturm in Weißenfels ist einer von 146 in Deutschland noch existierenden Bismarcktürmen. Das Bismarckturmkomitee für den Bau des Turmes wurde unter Vorsitz des Weißenfelser Oberbürgermeisters Wadehn und dem Rechtsanwalt Junge gegründet. Es wurde beschlossen, den Turm auf dem Klemmberg zu errichten. Die Grundsteinlegung des Denkmals erfolgte am 1. April 1906, die Einweihung erfolgte im Beisein von 12.000 Weißenfelsern am 25. August 1907. Kloster St. Ciaren Das Kloster St. Claren stellt mit seiner reichen und wechselvollen Geschichte ein einmaliges Kulturgut in der Stadt Weißenfels dar. Seit über 700 Jahren steht der beachtliche Gebäudekomplex im Herzen der Altstadt von Weißenfels. Heinrich-Schütz Haus        Renaissancehaus mit Museum im ehemaligen Alterswohnsitz des Komponisten.  2012 nach umfassender Sanierung wiedereröffnet:  Komponierstube mit Notenhandschriften Heinrich Schütz`, zahlreiche Klangbeispiele, Filme, interaktive Stationen, Kinderpfad und Architekturpfad.